08.03.2018 Unangemessene beidseitige Verlängerung der gesetzlichen Kündigungsfrist in AGB

Wird die gesetzliche Kündigungsfrist für den Arbeitnehmer in Allgemeinen Geschäftsbedingungen oder sog. Einmalbedingungen erheblich verlängert, kann darin auch dann eine unangemessene Benachteiligung entgegen den Geboten von Treu und Glauben i.S.v § 307 I S. 1 BGB liegen, wenn die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber in gleicher Weise verlängert wird.

Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 26.10.2017 - 6 AZR 158/16


Frühere Urteile Spätere Urteile
Prof. Dr. Jesgarzewski & Kollegen Rechtsanwälte ▪ Lange Straße 3 ▪ 27711 OHZ
04791 ▪ 96590-10